Internationale Rachmaninov-Gesellschaft e.V.

Satzung

SATZUNG DER INTERNATIONALEN RACHMANINOV - GESELLSCHAFT e.V.



ARTIKEL 1. Name, Sitz, Geschäftsjahr
(1) Der Verein - im folgenden Gesellschaft genannt - trägt den Namen Internationale Rachmaninov-Gesellschaft e.V.
(1.2) Sitz und Gerichtsstand der Gesellschaft ist Darmstadt. Die Gesellschaft ist in das Vereinsregister einzutragen.
(1.3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

ARTIKEL 2. Aufgaben und Zweck

Die Gesellschaft hat folgende Zwecke und Aufgaben
(2.1) Das Werk von Sergej Rachmaninov und anderer russischer Komponisten zu pflegen und ihr Schaffen in breiteste Kreise zu tragen,
(2.2) kulturelle Bildungsarbeit durch Konzerte, Vorträge, Meisterkurse, Ausstellungen, Festivals, Veröffentlichungen und Rachmaninov - Wettbewerbe zu leisten,
(2.3) das Musikleben in den Städten Deutschlands und international besonders zu fördern,
(2.4) junge Musikerinnen und Musiker zu fördern,
(2.5) wohltätige Veranstaltungen durchzuführen,
(2.6) Einfluss auf das Musikleben mit dem Ziel zu nehmen, Musik von Komponisten aller Epochen der klassischen Musik, insbesondere Aufführungen von Werken Rachmaninovs, aber auch anderer russischer Komponisten zu fördern und anzuregen,
(2.7) mit nationalen und internationalen Rachmaninov - Gesellschaften und anderen musikalischen Gesellschaften und Organisationen zusammenzuarbeiten,
(2.8) in ihrem Wirken zu internationaler Verständigung und Zusammenarbeit im Bereich Kultur beizutragen,
(2.9) wenn nötig: in Deutschland und international regionale Gremien zu gründen.


ARTIKEL 3. Gemeinnützigkeit

(3.1) Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung".
(3.2) Die Gesellschaft ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3.3) Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(3.4) Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft und haben keinen Anteil am Vereinsvermögen.

ARTIKEL 4. Mitgliedschaft

(4.1) Mitglieder der Gesellschaft können natürliche oder juristische Personen sein, welche die Ziele und das Statut der Gesellschaft vertreten.
(4.2) Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung beim Präsidium oder einem regionalen Gremium der Gesellschaft beantragt.
(4.3) Der Vorstand kann durch Vorschlag des Präsidiums Personen, die sich in besonderer Weise um die Gesellschaft verdient gemacht haben, für eine „Ehrenmitgliedschaft" vorschlagen. Ehrenmitglieder sind nicht zur Zahlung des Mitgliedbeitrages verpflichtet. Dieser Vorschlag gilt als bestätigt, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder zustimmen.
(4.4) Ein Mitglied, das gegen die Satzung und die Interessen der Gesellschaft verstoßen hat, kann durch Beschluss des Präsidiums ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluss ist diesem Mitglied rechtlich Gehör zu verschaffen. Die Ausschlussentscheidung ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied in geeigneter und prüfbarer Weise zuzustellen.
Das Mitglied kann innerhalb von 21 Tagen ab Erhalt schriftliche Berufung einlegen. Über die Berufung entscheidet das Präsidium mit einfacher Mehrheit. Macht das betreffende Mitglied innerhalb dieser Frist keinen Gebrauch vom Recht der Berufung, unterwirft es sich dem Ausschluss.
(4.5) Die Mitgliedschaft endet
a) mit dem Tod des Mitgliedes.
b) durch eine schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Präsidium unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten,
c) durch Ausschluss.
(4.6) Über einen Antrag auf Mitgliedschaft entscheidet das Präsidium mit einfacher Mehrheit


ARTIKEL 5. Organe der Gesellschaft
Organe der Gesellschaft sind
  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand
  • das Präsidium
  • regionale Gremien


ARTIKEL 6. Mitgliederversammlung
(6.1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Gesellschaft. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechtes kann ein anderes, namentlich benanntes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jedes Mitglied gesondert zu erteilen, wobei ein Mitglied jedoch nicht mehr als eine fremde Stimme vertreten darf. Die Mitglieder der Gesellschaft können auch per E-Mail abstimmen, vorausgesetzt sie haben die Tagesordnung und alle notwendigen Dokumente erhalten.
(6.2) Die Mitgliederversammlung tritt im Abstand von 12 Monaten mindestens einmal zusammen. Die Einladungen erfolgen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich mindestens 28 Tage vor dem Versammlungstermin.
(6.3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird
a) durch Vorschlag des Präsidiums und auf Verlangen von mindestens 50 Prozent der Vorstandsmitglieder einberufen.
b) auf Verlangen von mindestens 20 Prozent der Mitglieder der Gesellschaft einberufen.
(6.4) Die Mitgliederversammlung wählt das Präsidium und den Vorstand für eine Amtszeit von vier Jahren, Wiederwahlen sind zulässig.
(6.5) Die Mitgliederversammlung beschließt die Wahlordnung, wobei die Möglichkeit von Briefwahlen zulässig ist, und bestimmt die Anzahl der zu wählenden Präsidiums- und Vorstandsmitglieder. Sie nimmt den Tätigkeitsbericht des Präsidiums entgegen, erteilt Entlastung, entscheidet über Beschlussanträge und beschließt eine Beitragsordnung. Sie entscheidet über die Höhe der Mitgliedsbeiträge.
(6.6) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Präsidiums oder des Präsidenten, geleitet.
(6.7) Alle Abstimmungen erfolgen offen, auf Antrag geheim.
(6.8) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn nicht weniger als 25 Prozent aller Mitglieder vertreten sind. Es besteht die Möglichkeit der Stimmabgabe über E-Mail.
(6.9) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder; Anträge zu Satzungsänderungen oder zur Auflösung müssen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung verschickt werden. Eine Änderung des Zwecks der Gesellschaft kann nur mit Zustimmung der Hälfte aller Mitglieder beschlossen werden.
(6.10) Die Mitgliederversammlung ist grundsätzlich öffentlich. Auf Antrag des Präsidiums kann die Mitgliederversammlung ggf. beschließen, die Öffentlichkeit zeitweise oder ganz auszuschließen.
(6.11) Die Mitgliederversammlung wählt mindestens einen Kassenprüfer für die finanzielle Prüfung des Jahresberichts.

ARTIKEL 7. Vorstand
(7.1) Der Vorstand besteht aus minimal 20, maximal 25 Mitgliedern der Gesellschaft.
(7.2) Der Vorstand wählt aus seiner Mitte den Präsidenten der Gesellschaft und drei Vizepräsidenten. Der vierte Vizepräsident ist der gewählte Vorsitzende des Präsidiums.
(7.3) Der Vorstand beschließt über Priorität und Richtung der Tätigkeiten der Gesellschaft.
(7.4) Die Vorstandsmitglieder beteiligen sich an der Umsetzung und der Suche nach finanziellen Mitteln für die Tätigkeiten der Gesellschaft.
(7.5) Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Anfallende Kosten (Spesen), die durch die Arbeit für die Rachmaninov-Gesellschaft entstehen, übernimmt die Gesellschaft nach Absprache mit dem Präsidium.
(7.6) Zu Vorstandssitzungen lädt der Präsident oder der Vorsitzende des Präsidiums mit einer Frist von 28 Tagen ein. Die Vorstandsmitglieder erhalten vom Präsidium einen Jahresbericht und die Tagesordnung.
(7.7) Die Vorstandssitzung findet einmal jährlich statt. Die Vorstandsmitglieder können per E-Mail abstimmen und Vorschläge einreichen.
(7.8) Der Vorstand ist bei Teilnahme von mindestens der Hälfte der Anzahl der Vorstandsmitglieder beschlussfähig. Abstimmungen sind mit einer Mehrheit von mehr als 50 Prozent gültig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten der Gesellschaft. Der Vorstand kann Arbeitsgruppen für Projekte berufen, mit jeweils mindestens einem Vorstandsmitglied als Leitung.
(7.9) Vertreter der Gesellschaft im Rechtsverkehr sind der Präsident und der Vorsitzende des Präsidiums. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Bei allen anderen Fragen kann jedes Vorstandsmitglied mit Genehmigung des Präsidenten der Gesellschaft oder des Vorsitzenden des Präsidiums die Gesellschaft vertreten.

ARTIKEL 8. Präsidium

(8.1) Das Präsidium besteht aus fünf bis sieben Mitgliedern.
(8.2) Das Präsidium wählt aus seiner Mitte

     a) den Vorsitzenden,
     b) den stellvertretenden Vorsitzenden,
     c) den Schatzmeister und
     d) den Schriftführer

mit einfacher Mehrheit.

Der gewählte Vorsitzende des Präsidiums ist der vierte Vizepräsident der Gesellschaft.
(8.3) Vertreter der Gesellschaft im Rechtsverkehr sind der Präsident und der Vorsitzende des Präsidiums. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.
(8.4) Die Präsidiumsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Entstehende Aufwendungen können erstattet werden.
(8.5) Zu Präsidiumssitzungen lädt der Vorsitzende mindestens viermal jährlich mit einer Frist von 14 Tagen ein.

(8.6) Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder vertreten sind; es beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden des Präsidiums.
(8.7) Das Präsidium kann für bestimmte Zwecke und Vorhaben der Gesellschaft zeitweilige Arbeitsausschüsse und/oder Arbeitsgruppen bilden, die von einem durch das Präsidium berufenes Mitglied geleitet werden.
(8.8) Das Präsidium ist für alle Angelegenheiten der Gesellschaft zuständig, soweit nicht die Kompetenzen der Mitgliederversammlung und des Vorstandes berührt werden.
Es ist insbesondere verantwortlich für:
a) die Einberufungen und Vorbereitungen der Mitgliederversammlung und Aufstellung der jeweiligen Tagesordnung,
b) die Ausführung und Kontrolle der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen und der Vorstandssitzungen,
c) die Aufstellung des Haushaltsplanes und die Jahresabrechnungen sowie
d) für die Erstellung der Tätigkeitsberichte an die Mitgliederversammlungen.
(8.9) Das Präsidium kann für die laufende Arbeit weitere Mitglieder zeitweilig in die Präsidiumsarbeit einbeziehen.
(8.10) Hauptamtliche Mitarbeiter sind nicht in das Präsidium wählbar.
(8.11) Das Präsidium leitet die Arbeit in der Periode zwischen den Mitgliederversammlungen und Vorstandsitzungen.
(8.12) Der Vorsitzende des Präsidiums leitet das Organisationskomitee für die Veranstaltungen von Wettbewerben, Festivals und anderer großer Veranstaltungen und ist gleichzeitig der Vorsitzende dieser Veranstaltungen. Das Präsidium bestätigt die Regelung des Organisationskomitees.


ARTIKEL 9. Regionale Gremien

(9.1) Regionale Gremien können gebildet werden. Sie geben Mitgliedern der Gesellschaft die Möglichkeit der Zusammenarbeit auf regionaler Ebene.
(9.2) Die Gründung dieser Gremien bedarf der Zustimmung des Präsidiums.

ARTIKEL10 Beurkundung von Beschlüssen
(10.1) Von den Organen sind über alle Beschlüsse Niederschriften (Protokolle) zu fertigen.
(10.2) Niederschriften (Protokolle) sind vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben und an alle Mitglieder zu verschicken.

ARTIKEL 11. Finanzen

(11.1) Für die Mitgliedschaft werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge wird von den Mitgliederversammlungen mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder festgelegt.
(11.2) Die finanziellen Mittel der Gesellschaft bestehen aus
a) Mitgliedsbeiträgen,
b) Spenden, Schenkungen und Zuwendungen,
c) Zuwendungen aus öffentlichen Mitteln,
d) Eintrittsgeldern von Veranstaltungen.
(11.3) Die Gesellschaft bemüht sich, zur Erfüllung ihrer Aufgaben, durch Spenden oder sonstige Vereinbarungen weitere finanzielle Mittel zu beschaffen.


ARTIKEL 12. Auflösung
(12.1) Die Auflösung der Gesellschaft erfolgt mit einfacher Mehrheit der Mitgliederversammlung.
(12.2) Im Falle der Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Bildungszentrum für Kinder in Darmstadt "Umka" e.V. (Sensfelderweg 26, 64293 Darmstadt), welches es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

ARTIKEL 13. Schlussbestimmungen
(13.1) Die Satzung wurde von der Mitgliederversammlung der Gesellschaft am 12. November 2005 mehrheitlich beschlossen und verabschiedet.
(13.2) Die vorliegende geänderte Satzung wurde von der Mitgliederversammlung der Gesellschaft am 09. März 2014 mehrheitlich beschlossen und verabschiedet.